Optimale Marktphase in der Markttechnik

Die Markttechnik bietet viele  Möglichkeiten am Markt zu agieren, die Frage ist, welche der Möglichkeiten nutze ich um den maximalen Profit aus einer Situationen zu holen oder meine Erwartung mindestens zu decken.

Hier möchte ich nun einen Trade besprechen, dass ich kürzlich umgesetzt habe, dabei soll es keine aktuelle Marktanaylse darstellen sondern hier soll es um die Einfachheit und deren Tradingmöglichkeiten gehen.

Betrachten wir den folgenden Chart des Währungspaars EUR/NZD. Was fällt Ihnen bei diesem Chartbild auf? Es herrschte sehr viel Dynamik und Momentum am Markt. Der Grund für diesen Anstieg ist mir unbekannt und auch uninteressant. Was mich interessiert ist, wie kann ich eine optimale Marktphase , so wie es auch hier war, optimal ausnützen? Zum einen kommt hier natürlich das „Lieblings-Setup“ zum Einsatz, zum anderen kann man auch jedes andere beliebe Setup umsetzen, wenn man, und das ist das entscheidende, eine optimale Marktphase vorfindet.

Forexhandel nach Markttechnik

Forexhandel nach Markttechnik

Wir sehen rechts unten den Tageschart, rechts oben den Stunden Chart, in einem sehr dynamischen Aufwärtsbewegung und links den 10min. Chart mit einer schönen 1-2-3 nach Markttechnik. Bevor wir gleich zum eigentlichen Setup kommen, stellt sich die Frage, warum man den hier in einer optimalen Marktphase ist? Nun, alleine die Aussage, wäre falsch, denn dazu sollten wir immer die entsprechende Zeiteinheit erwähnen. Wenn wir im 10min. Chart handeln, nehmen wir als Vorlage bzw. als Marktphasenbestimmung immer die übergeordnete Zeiteinheit, in diesem Falle der Stunden Chart. Betrachtet man den Stunden Chart so sehen wir einen mehrfach bestätigten Aufwärtstrend, der kurz vor der letzten Bewegung sich in einer Korrekturphase befand. Die Markttechnik macht hier eine klare Aussage, wenn der Aufwärtstrend nicht gebrochen ist und der Markt sich aktuell in einer Korrekturphase befindet, muss man weiterhin davon ausgehen, das sich der Trend fortsetzen wird. Eine andere Aussage können wir gar nicht treffen. Also, wenn das so ist und ich davon ausgehe, dass sich der Trend fortsetzen wird, kann ich in die kleinere Zeiteinheit und mich auf die Suche nach einem Long Setup machen.

Und hier kommt nun das Trading und deren Möglichkeiten dazu. Bin ich ein Trendhändler, möchte ich nur rein die Bewegung handeln oder vielleicht nur den Ausbruch. So kann ich in einer optimalen Marktphase das für mich raussuchen was ich will und umsetzen. Ich habe mich für den Ausbruchshandel entschieden, dass ich mit Ihnen nun bisschen genau unter die Lupe nehmen möchte.

Um den Ausbruch handeln zu können, brauchen Sie eine Kursmarke bzw. einen Bereich im Chart, indem die meisten Marktteilnehmer  zumindest kurzfristig auf der gleichen Seite stehen. Solche Bereiche, sind auch meist an den vorhergegangen wie aktuellen Tageslinien vorzufinden oder an markttechnischen grossen Punkt 2. Dort liegen viele Orders rum, ob nun Stopps, Limits oder Market-Order, eine genaue Kursmarke kann zwar nicht bestimmt werden, aber einen kleiner Bereich und genau diesen Bereich heisst es im Ausbruchshandel, auszunutzen.

Natürlich gibt es viele Setup Einstellungen die man für den Ausbruchshandel wählen kann, ich stelle Ihnen das Setup vor das ich hier umgesetzt habe. Nun, der Einstieg war genau am grossen Punkt 2, mein Stopp lag 5 Pips unterhalb des Einstiegs und mein Target war auf 3 Pips gesetzt incl. Spread und Ausführung bzw. Slippage. Jetzt denken sich wohlmöglich viele, das CRV ist ja grottenschlecht, mal abgesehen vom Gewinn, was soll da noch übrig bleiben?

Jetzt kommts, zum einen steige ich da ein wo ziemlich sicher Bewegung entsteht ein, auch wenn es nur kurzzeitig wäre, ist es in meinem Sinne. Zum anderen verlange ich vom Markt extrem wenig ab, alleine diese zwei Tatsachen, lassen die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Trades auf nahezu 100% steigen. Klar alleine das reicht nicht aus, um einen bleibenden Gewinn zu hinterlassen, allerdings ist es nur eine reine Moneymanagement Sache. Denn es wäre an dieser Stelle Sinnvoll das eigentlich „feste“ Moneymangement nicht über Board zu werfen, sondern einfach nur zu vergrössern. Einfaches Beispiel dafür: Sie haben 1 % Risiko auf das Gesamtdepot pro Trade? Dann vergrössern Sie es bei diesem Trade auf 2-3%, hier sollte auch Emotional noch nicht viel geschehen, denn wenn es das tun würde, wäre Ihr Risiko noch nicht genau abgestimmt auf Sie.

Warum tue ich das? Ganz einfach, beim Ausbruchshandel gehe ich davon aus das ich eine nahezu 100% Trefferquote erziele, weil ich ja praktisch nichts abverlange vom Markt, aber im Gegenzug dazu, erhöhe ich mein Geldmangament, was sich somit wieder ausgleicht und mein Gewinn sich wieder erhöht. Das CRV muss beim Ausbruchhandeln nicht positiv sein, solange die Trefferquote hoch genug ist.

Ein weiterer grosser Vorteil bei diesem Setup ist, man braucht nicht vor dem Rechner sitzen, was Sie mental evtl. belasten würde, sondern es ist automatisiert. Lesen Sie stattdessen ein gutes Buch, treiben Sie Sport oder verbringen Sie Zeit mit Ihrer Familie.

Thats it simply trading, good trades!

About The Author

Gürkan

Gürkan Yildirim handelt seit 2007 aktiv an den Börsenmärkten. Mittlerweile gibt es keine "Lieblingsmärkte" mehr, denn der markttechnische Handel bietet die Chance in jedem liquiden Wert, dabei spielt es keine Rolle ob Futures-, Aktien- oder Devisen. Seit Anfangs 2012 ist er mit seiner Dienstleistung "Trader Akademie" online gegangen, indem Tradinganfänger den markttechnisch orientierten Handel erlernen.

1 Comment

  • I. M.

    Reply Reply 6. Mai 2016

    Hallo!

    Tradest du noch noch Ausbrüche nach der hier vorgestellten Methode?
    Und erreicht man damit auf Dauer tatsächlich eine Trefferquote von (nahezu) 100%?

    Viele Grüße

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