Welcher Broker passt zu mir?

Frage des Brokers steht immer wieder im Raum, egal ob nun Anfänger oder Profi. Jedoch ist sie ein sehr wichtiger Teil des professionellen Tradings. Wer in Zukunft zu den Profi Tradern gehören will, der sollte sich richtig aufstellen. In diesem Beitrag geht es zunächst mal darum ein paar offene Fragen zu klären bevor man beginnt zu suchen.

Nun, Grundsätzlich kann man natürlich nicht sagen, dass nur der eine Broker gut ist und sonst keiner. Denn jeder Broker hat seine Vor und seine Nachteile. Und genau diese Aussage hat mich früher immer sehr gestört und verrückt gemacht. Ich dachte mir, aus welchem Grund nennen die „Gurus“ keine neutrale Empfehlung für einen Broker. Jetzt mal abgesehen davon, das viele für einen, aus einem Grund für den Broker Werbung machen, nämlich weil sie dafür bezahlt werden. Jedoch kann ich die Aussage „Jeder Broker hat seine Vor und Nachteile“ heute besser verstehen, zumal ich selbst viele Erfahrungen gesammelt habe und zum anderen einfach gewisse Fakten früher nicht beachtet habe, die allerdings für das Trading eine enorme Rolle spielt.

Die aller Erste Frage wäre: Was wollen Sie überhaupt mit Trading? Was ist Ihr Ziel dabei? Ist Trading für Sie nur ein Hobby oder haben Sie vor, irgendwann das Trading als Hauptberuf oder besser gesagt, als erste Einnahmequelle zu nutzen? Bin ich bereit am Anfang etwas Geld auszugeben oder nicht?

Wenn Sie etwas mit Leidenschaft, Herz und Entschlossenheit tun, dann sind Sie automatisch so konditioniert, das Sie es absolut professionell rüber bringen und Profimässig aufstellen wollen. Gutes Bespiel dafür sind die Bergsteiger. Sie nutzen die Werkzeuge von Profis und ebenfalls lassen Sie sich von Profis begleiten und führen, denn nur ein Fehler könnte unter umständen, Tod bedeuten. Im Trading bedeutet dies, viel Geld oder im schlimmsten Falle ein Konto Tod.

Also warum nicht von Anfang es richtig machen, auch wenn es vielleicht bisschen länger dauert?!

Es gibt im Prinzip zumindest am Anfang der Trader Karriere, zwei Varianten für die man sich Entscheiden kann und zwar: Die „billigere“ und die „teurere“ Version. Die Billigere Version ist das Forex Trading. Der Grund dafür ist nicht etwa das Forex Trading was für Amateure wäre im Gegenteil sondern,  dass man bei den meisten Forex Brokern, eine relativ kleine Mindestsumme braucht, um ein Konto zu eröffnen. Je nach Asset Klasse und je nach dem welche Zielgruppe der Forex Broker bevorzugt, können dass Anfänger sein, aber auch Erfahrene Trader.

Im Vergleich dazu wären bspw. Aktien und Futures die „teure“ Version. Hier liegt der Grund zum einen auch an der Mindestsumme, aber der Entscheidende Teil ist, das Sie einen Datenfeed brauchen, ob nun extern wie TeleTrader oder über denselben Broker. Dieser Datenfeed ist nicht immer günstig, je nach dem wieviele Werte und welche Asset Klassen Sie handeln, fängt die ganze Geschichte bei etwa 50€ und kann locker rauf gehen bis 500€ und mehr.

Anders bei Forex Brokern, denn dort bekommen Sie den Datenfeed in der Regel kostenlos. So können Sie eine kleine Summe, sowie auch erst mal praktisch ohne Zusatzkosten (ausser evtl. Kommissionen) traden.

Für welche Variante Sie sich schlussendlich entscheiden liegt an dem, was Sie ausgeben möchten. Selbstverständlich können Sie auch beide kombinieren, dazu aber mehr in einem anderen Beitrag. Ich habe mich für die „günstigere“ Variante entschieden, indem ich Ihnen später auch einen konkreten Broker empfehlen werde, natürlich mit entsprechenden Gründen/Fakten.

Im zweiten Teil dieser Artikel Serie gehen wir darauf ein, was wichtig ist wenn man sich für einen Forex Broker entscheidet.

About The Author

Gürkan

Gürkan Yildirim handelt seit 2007 aktiv an den Börsenmärkten. Mittlerweile gibt es keine "Lieblingsmärkte" mehr, denn der markttechnische Handel bietet die Chance in jedem liquiden Wert, dabei spielt es keine Rolle ob Futures-, Aktien- oder Devisen. Seit Anfangs 2012 ist er mit seiner Dienstleistung "Trader Akademie" online gegangen, indem Tradinganfänger den markttechnisch orientierten Handel erlernen.

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